{"id":286,"date":"2021-04-11T19:30:15","date_gmt":"2021-04-11T17:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/brauen.hopfenbote.de\/wp\/?p=286"},"modified":"2021-04-11T19:30:15","modified_gmt":"2021-04-11T17:30:15","slug":"sud-nr-14-dat-dit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/?p=286","title":{"rendered":"Sud Nr. 14: Dat Dit"},"content":{"rendered":"<div class=\"daten float\">Bierstil: Witbier<br \/>\nBrautag: 30.06.2019<!--\nAbf\u00fcllung: --><br \/>\nAusschlagmenge: 23l<br \/>\nStammw\u00fcrze: 12,8\u00b0P<br \/>\nAlkohol: 4,44% vol<br \/>\nBittere: 18 IBU<br \/>\nFarbe: 6 EBC\n<\/div>\n<p>Als leichtes und spritziges Sommer-Bier f\u00fcr 2019 wollten wir eine Neuauflage des Witbiers aus <a href=\"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/wp\/?p=26\">Sud Nr. 5<\/a> einbrauen. Fast alle Zutaten hatten wir bereits im Haus &#8211; Orangenschale und die passende Hefe waren noch \u00fcbrig, Koriandersamen und Haferflocken sind eh immer in der K\u00fcche, der Hopfen spielt keine wichtige Rolle und kann variiert werden und das einzige Malz in der Sch\u00fcttung ist Pilsener. Daher entschieden wir uns recht spontan zum Brauen, genauer gesagt einen Tag vor dem Brautag (dem [Datum]). Die einzige fehlende Zutat war schlie\u00dflich Weizenrohfrucht, die wir beim <del datetime=\"2019-10-29T21:18:33+00:00\">Brauausstatter<\/del> Drogeriemarkt unseres Vertrauens zu erwerben gedachten. Dessen Regale waren voll von allen m\u00f6glichen Getreiden, nur Weizen war nicht darunter.<\/p>\n<p>Da wir den Sud nicht verschieben wollten, machten wir aus der Not eine Tugend und beschlossen eine Variation, indem wir den Weizen durch Dinkel ersetzten (ebenfalls als Rohfrucht). Dinkel gilt schlie\u00dflich als Vorl\u00e4ufer heutiger Weizensorten:<\/p>\n<blockquote><p>\nDinkel (Triticum aestivum subsp. spelta) oder Spelz (auch: Spelt, Fesen, Vesen oder Schwabenkorn) ist eine Getreideart aus der Gattung des Weizens und ein enger Verwandter des heutigen Weichweizens.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dinkel\">Wikipedia<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Biere aus (gem\u00e4lztem) Dinkel \u00e4hneln Weizenbieren. Aus dem traditionellen belgischen Wit wurde also sozusagen ein weniger traditionelles rheinisches Dit (aber ein zweiter Sud reicht dem Rheinl\u00e4nder ja bekanntlich, um von einer Tradition zu sprechen, die wir hiermit begr\u00fcndet haben).<\/p>\n<p>Das Rezept aus Sud 5 haben wir fast unver\u00e4ndert gelassen &#8211; die Weizenrohfrucht wurde durch die gleiche Menge Dinkelrohfrucht ersetzt und als Hopfen kam dieses mal Hallertauer Mittelfr\u00fch zum Einsatz. Den Dinkel haben wir wie das Malz in der M\u00fchle grob aufgebrochen. Besondere Vorkommnisse beim Brauen gab es nicht, das L\u00e4utern verlief problemlos. Den Koriander haben wir 10 Minuten vor Kochende zugegeben, die Orangenschalen 5 Minuten.<\/p>\n<p>Das Bier landete bei einer Stammw\u00fcrze von 12,8\u00b0P und einem Alkoholgehalt von 4,44% vol. Geschmacklich waren wir sehr zufrieden, eine besondere Note durch den Dinkel haben wir allerdings nicht feststellen k\u00f6nnen. Aber dazu w\u00e4re sicher ein direkter Vergleich zwischen einer Charge mit Weizen und einer mit Dinkel erforderlich, und die W\u00fcrzung mit Koriander und Bitterorange macht es schwierig, feine Unterschiede aus dem Getreide festzustellen (zumal die Rohfrucht nur 40% der Sch\u00fcttung ausmacht).<\/p>\n<p><!--gemessen 7.7, d.h. Brau-Termin ende Juni 2019?--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bierstil: Witbier Brautag: 30.06.2019 Ausschlagmenge: 23l Stammw\u00fcrze: 12,8\u00b0P Alkohol: 4,44% vol Bittere: 18 IBU Farbe: 6 EBC Als leichtes und spritziges Sommer-Bier f\u00fcr 2019 wollten wir eine Neuauflage des Witbiers aus Sud Nr. 5 einbrauen. 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