{"id":434,"date":"2023-12-07T22:05:59","date_gmt":"2023-12-07T21:05:59","guid":{"rendered":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/?p=434"},"modified":"2023-12-07T22:23:19","modified_gmt":"2023-12-07T21:23:19","slug":"sud-nr-26-amber-ale-mit-bratapfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/?p=434","title":{"rendered":"Sud Nr. 26: Amber Ale mit Bratapfel"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"daten float\">Bierstil: Amber Ale<br>Brautag: 01.10.2023<br>Abf\u00fcllung: <br>Ausschlagmenge: 22 l<br>Stammw\u00fcrze: 13,2\u00b0P<br>Alkohol: 5,3% vol.<br>Bittere: 20 IBU<\/div>\n\n\n\n<p>Auch die dritte Runde Twelve Beers of Christmas erfreute sich gro\u00dfer Beliebtheit &#8211; so gro\u00df, dass bei unserer Anmeldung bereits alle Biere aus dem Buch von Randy Mosher vergeben waren &#8211; bis auf das <a href=\"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/?p=410\" data-type=\"post\" data-id=\"410\">Gingerbread Ale<\/a>, an dem wir uns im letzten Jahr versucht haben. Daher haben wir mit einem eigenen Rezept teilgenommen, das die klassischen Zutaten um Brat\u00e4pfel erweitert und dem Bier so eine weihnachtliche Note verleiht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-437\" srcset=\"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale-300x225.jpg 300w, https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale-768x576.jpg 768w, https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Bratapfel-Ale.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ganze, mit Marzipan gef\u00fcllte Brat\u00e4pfel wollten wir nun auch wieder nicht in den Sud werfen, da Marzipan neben Zucker auch reichlich fett enth\u00e4lt, was der Schaumbildung abtr\u00e4glich ist. Daher sind wir das Thema Brat\u00e4pfel etwas freier angegangen. Apropos \u00c4pfel: Diese enthalten neben Zucker auch reichlich S\u00e4ure, und viele Brauer berichten davon, dass ihre Experimente zu sehr sauren Bieren gef\u00fchrt haben. Daher haben wir uns f\u00fcr zwei s\u00e4urearme Sorten entschieden und 3\/4 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gala_(Apfel)\">Gala<\/a> und 1\/4 <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlepsch\">Berlepsch<\/a> gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Bier haben wir uns f\u00fcr ein Amber Ale entschieden, das nicht zu kr\u00e4ftig ist, aber der S\u00e4ure der Fr\u00fcchte auch etwas Malzk\u00f6rper entgegen stellen sollte &#8211; und nebenbei sollte das zusammengestellte Rezept noch verschiedene Malzreste aufbrauchen. Beim Sud gab es keine Besonderheiten, allerdings wanderten bereits beim Kochen neben dem Hopfen drei Zimtstangen sowie zwei Gramm Kardamom-Kapseln in die W\u00fcrze.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"info\">\n<h2>Rezept<\/h2>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><b>Sch\u00fcttung<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>2,54 kg M\u00fcnchner Malz II (49,8%)<\/li>\n<li>1,66 kg Wiener Malz (32,5%)<\/li>\n<li>400 g Melanoidinmalz (7,8%)<\/li>\n<li>300 g Carahell (5,9%)<\/li>\n<li>200 g Pale Ale Malz (3,9%)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Brauwasser<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>Hauptguss: 17,9 l<\/li>\n<li>Nachguss: 14,1 l<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Maischen<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>Einmaischen: 57\u00b0<\/li>\n<li>35 min. bei 63\u00b0C Maltoseast<\/li>\n<li>20 min. bei 71\u00b0C Verzuckerungsrast<\/li>\n<li>Abmaischen bei 78\u00b0C<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Kochen<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>insg. 60 Minuten<\/li>\n<li>19,1 g Perle (8,9% \u03b1-S\u00e4ure) Vorderw\u00fcrze<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>G\u00e4rung<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>Brewferm Top<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><b>Weiteres<\/b><\/td>\n<td>\n<ul>\n<li>Bei Kochbeginn: 3 Zimtstangen, 2 g Kardamom-Kapseln<\/li>\n<li>Nach Ankommen der Hauptg\u00e4rung: 150 g in Rum eingelegte Rosinen<\/li>\n<li>Nach Abschluss der Hauptg\u00e4rung: 2 kg mit Zimtzucker karamellisierte \u00c4pfel<\/li>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Als am n\u00e4chsten Tag die Hauptg\u00e4rung in vollem Gang war, kamen noch 150 Gramm in Rum eingelegte Rosinen dazu. Noch ein paar Tage sp\u00e4ter waren auch die \u00c4pfel an der Reihe. Diese wurden portionsweise mit Zimtzucker bestreut im Backofen bei 200\u00b0C, Umluft und Oberhitze gebacken und karamellisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie schmeckt es nun? Gut, harmonisch, aber \u00fcberraschend wenig S\u00e4ure &#8211; beim n\u00e4chsten mal d\u00fcrfen also ruhig etwas s\u00e4urehaltigere \u00c4pfel mit hinein. Auch die Menge der Gew\u00fcrze haben wir etwas zu vorsichtig angesetzt. Trotzdem ist es ein sch\u00f6nes und nicht zu schweres Bier f\u00fcr die Weihnachtszeit geworden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bierstil: Amber AleBrautag: 01.10.2023Abf\u00fcllung: Ausschlagmenge: 22 lStammw\u00fcrze: 13,2\u00b0PAlkohol: 5,3% vol.Bittere: 20 IBU Auch die dritte Runde Twelve Beers of Christmas erfreute sich gro\u00dfer Beliebtheit &#8211; so gro\u00df, dass bei unserer Anmeldung bereits alle Biere aus dem Buch von Randy Mosher vergeben waren &#8211; bis auf das Gingerbread Ale, an dem wir uns im letzten Jahr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[5,9],"class_list":["post-434","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sud","tag-frucht","tag-weihnachten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=434"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":454,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/434\/revisions\/454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/brauen.hopfenbote.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}